Spanien und Portugal sind absolute Hotspots, wenn es um die Herstellung von Korksandalen und Korkclogs geht. Aus Spanien stammt auch der Hersteller Gonkos, den ich euch in diesem Test genauer vorstelle!
Lesetipp!
Wir haben noch viele weitere Korksandalen für euch getestet. Diese findet ihr hier:
Gonkos – der Geheimtipp aus Spanien?
Bei Gonkos handelt es sich um einen eher kleinen Hersteller, der laut eigenen Angaben als Familienunternehmen zu 100% von Hand in Spanien fertigt.
Welche Modelle gibt es?
Neben den hier getesteten Korkclogs, bekommt ihr auch verschiedene Korksandalen. Die Designs sind dabei ziemlich klassisch, unterscheiden sich aber in den Details immer etwas von den bekannten Marken. Mit an Bord ist das typische Modell mit zwei Riemen, das mit einem Riemen und Zehenstegsandalen.
Auch farblich geht es eher klassisch zu. Neben dem Klassiker Schwarz dominieren verschiedene Erdtöne. Dazu gehört auch die hier zu sehende Trendfarbe Taupe.
Preise und Größen
Gonkos Korkclogs und Sandalen bekommt ihr für Damen und Herren. Die Größen gehen bei Größe 36 los und enden bei Größe 46. Hier werden also die gängigsten Schuhgrößen abgedeckt. Je nach Modell und Farbe ist teilweise bei Größe 42 oder 44 Schluss.
Die Preise gehen beim günstigsten Modell mit einem Riemen bei 44,90€ los und enden mit 65,90€ bei den Clogs. Damit bewegt sich Gonkos im unteren preislichen Mittelfeld. Vor allem, wenn man bedenkt, dass echtes Leder zum Einsatz kommt. Mit Ausnahme der Filzclogs.
Gonkos – Wo kaufen?
Ihr könnt Gonkos Schuhe ausschließlich bei Amazon kaufen. Das klappte in meinem Fall aber gewohnt einfach und schnell.
Wie fallen Gonkos Clogs aus?
Bei Amazon wurde ich bereits gewarnt, dass die Gonkos Clogs eher klein ausfallen. Da ich eh immer zwischen 44 und 45 stehe, habe ich deshalb Größe 45 bestellt. Ich muss aber sagen, dass selbst das eher knapp ausfällt. Ihr solltet also in jedem Fall eine Größe größer nehmen. Der Schnitt am Fuß fällt eher etwas schmaler aus, allerdings ohne ins Extrem zu fallen.
Gonkos Korkclogs – mein Ersteindruck
Wie oben bereits erwähnt habe ich mich für die Gonkos Lederclogs entschieden. Die gibt es einmal mit Leder als Obermaterial und mit Filz. Beim Leder gibt es je nach Farbe noch die Unterscheidung zwischen Veloursleder, was ihr hier seht, und Glattleder.
In allen Farben gibt es die Gonkos Clogs von Größe 36 bis Größe 46. Der Preis ist unabhängig davon immer bei 65,90€. Was abseits der bekannten Premiummarken der typische Preisbereich ist.
Lesetipp!
Hier findet ihr außerdem die schönsten und besten Korkclogs in allen Preisregionen in der Übersicht:
Das Material und Verarbeitung
Trotzdem gibt es gerade bei Korkclogs teilweise extreme Unterschiede was Verarbeitung und Qualität angeht. Deshalb schaue ich mir das Thema hier ganz genau an und ergänze dann unten meine Erfahrungen aus dem Praxistest nach und nach.
Das weiche Veloursleder landet, was die Stärke angeht eher im Mittelfeld. Das habe ich schon deutlich dünner, aber auch schon stärker gesehen. Auch im ähnlichen Preisbereich. Was hingegen direkt für Stirnrunzeln gesorgt hat, ist Kleber im innen im Zehenbereich der Lederkappe. Hier eine dünne Schicht, die wahrscheinlich nicht nach wenigen Malen bröckelt, dem Fußklima ist das aber trotzdem nicht zuträglich. Das soll für mehr Stabilität in diesem Bereich sorgen.
Die Korksohle gehört auch zum Durchschnitt, was die Stärke angeht. Innen ist das anatomisch geformte Fußbett mit Wildleder ausgestattet. Eine ordentliche Weichbettung ist ebenfalls mit an Bord. Die ist deutlich spürbar und wesentlich stärker ausgeprägt als zum Beispiel bei Birkenstocks Softfootbed. Sie fällt aber auch ein wenig fester aus, als zum Beispiel bei den sehr weichen AFS-Schuhe Clogs. Die Gummisohle ist bei meinem Paar teilweise auch nicht ganz sauber mit der Korksohle verklebt.
Ansonsten ist die Gummisohle selbst aus EVA, in ihrer Dicke typisch und macht einen ordentlichen Eindruck. Die Metallschnallen sind mit 2 Klammern am Leder befestigt.
Der Look ist auf den ersten Blick ziemlich klassisch. Im direkten Vergleich fällt aber auf, dass die Gonkos Clogs zu den Modellen gehören, bei denen die Lederkappe recht lang ausfällt.
Wie tragen sich Gonkos Korkclogs?
Das erste Reinschlüpfen fühlt sich angenehm an. Die Weichbettung ist deutlich spürbar, für mich als jemand, der das Fußbett lieber härter mag, aber gut, dass es nicht so extrem weich ausfällt. Meine Füße sitzen sicher in den Clogs. Das Leder ist recht weich und geht damit, beim ersten Tragen in der Wohnung, direkt gut mit.
Die Gonkos Lederclogs machen ihre Sache also durchaus ordentlich und bieten eine Kombination aus hohe Zehenkappe, Härtegrad der Weichbettung und Passform, die ich so noch nicht hatte. Grobe Schnitzer leisten sie sich nicht, das Thema mit dem Kleber in der Zehenkappe lösen andere Hersteller aber besser.
Meine Praxiserfahrungen mit den Gonkos Lederclogs
Wie üblich habe ich die Gonkos Clogs erstmal eine Weile zu Hause als Hausschuhe eingetragen und getestet. Dabei muss ich sagen, dass die Passform sich am Fuß sofort richtig gut angefühlt hat. Sie sitzen bei mir einfach richtig gut.
Das ist zu Hause auch wichtig, aber für draußen wirklich elementar, wenn ihr dann richtige Wege zurück legt. Und das funktioniert an den ersten Frühlingstagen bei mir so erstaunlich gut. Hier haben mich die Gonkos Korkclogs absolut positiv überrascht. Die Sohle bietet drinnen wie draußen sicheren Halt. Insgesamt bin ich bisher absolut zufrieden mit den Schuhen.
Gerade was die Langlebigkeit angeht kann ich noch nicht viel sagen, deshalb teste ich weiter für euch und halte euch auf dem Laufenden!
Das war fürs Erste alles, was ihr zu den Gonkos Clogs wissen müsst. Weitere Updates werden so bald wie möglich folgen.
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Ich teste für euch Gummistiefel, Korksandalen, Clogs und Barfußschuhe. Außerdem mache ich die ganzen Fotos hier auf der Seite, je auch die von mir selbst in der Regel.
Zusätzlich kümmere ich mich um die Seite selbst, bin also für die ganze Technik zuständig und betreue die Social Media Kanäle. Ich unterstütze Truudy auch gerne beim kreieren ihrer Outfits und habe selbst viel Spaß an der Mode.
Euer Oli









