Reise nach Tokio – lohnt sich das? Teil 2

Weiter geht es mit dem zweiten Teil unseres Tokio Reiseberichts. Jetzt geht es richtig los, wir nehmen euch mit auf die größte und schönste Reise unseres Lebens nach Tokio. Ein Traum wurde wahr und wir teilen diesen hier mit euch!

Hier geht es zum ersten Teil mit allen allgemeinen Infos: Tokio – unsere große Reise nach Japan – Teil 1

Und hier ist der dritte Teil mit den restlichen Vierteln: Tokio – unsere große Reise nach Japan – Teil 3

Tokios Viertel im Überblick

Nach den ganzen harten Fakten kommen wir jetzt zu unseren persönlichen Erlebnissen in Tokios Vierteln. Dabei zeigen wir euch die Sehenswürdigkeiten die wir uns angeschaut haben, wo wir gegessen und getrunken haben, unsere liebsten Shoppingecken und einiges mehr.

Marunouchi & Nihombashi

2 - Nihombashi Straße

Marunouchi und Nihombashi liegen direkt auf Hauptbahnhof von Tokio und sind damit eine sehr gute Location für euer Hotel. Von hier aus kommt ihr relativ einfach und schnell überall hin.

Der Kaiserpalast

Zu den Sehenswürdigkeiten hier gehören der Kaiserpalast und die umliegenden Parkanlagen. Das sollte am ersten Tag auch unser erstes Ziel werden. Hier zeigte sich der japanische Sommer für uns zum ersten Mal mit seiner vollen Wucht.

Um 9 Uhr morgens bereits 33 Grad und 70% Luftfeuchtigkeit hauen einen erst Mal ganz schön um. Eigentlich ist der Weg von unserem Hotel dort hin nicht weit, aber bei diesen Bedingungen muss der Kreislauf erst Mal richtig hart arbeiten.

3 - Tokio Kaiserpalast Park

Da wir uns vorher nicht weiter informiert hatten landeten wir im Ostkaisergarten. Der Eintritt ist frei und zum Glück stehen direkt am Eingang Getränkeautomaten. Dort gönnen wir uns direkt zwei Flaschen Wasser, denn bei der Hitze zählt nur Trinken Trinken Trinken.

Der Garten ist zwar sehr schön, aber so richtig können wir den Anblick bei der Temperatur nicht genießen. Dann stellt sich noch heraus, dass man nicht nur den Palast selbst nicht besuchen kann, sondern auch in den umliegenden Park nicht kommt. Zu Mindest an diesem Tag nicht.

Wir müssen am folgenden Tag wieder kommen, erfahren wir nach mehreren Nachfragen. Am Tag darauf stellt sich dann heraus, dass wir mit einer kleinen Gruppe rein dürften, aber noch fast eine Stunde warten müssten. Das Problem dabei war, dass die Hitze schon wieder brannte und auf dem Vorplatz quasi kein Schatten zu finden war. Deshalb entschieden wir uns den Kaiserpalast auszulassen und stattdessen nach Ginza zu gehen. Was wir dort erlebt haben erfahrt ihr im Ginza Abschnitt.

Nihombashi

Den frühen Abend nutzen wir dann noch um uns Nihombashi etwas genauer anzuschauen. Hier findet ihr unter anderem eine schön verzierte Brücke mit Drachenfiguren.

2 - Nihombashi Brücke

Nachdem ihr euch rund um die Brücke umgeschaut habt lohnt es sich ein wenig Lust auf Shopping mitzubringen. Denn nur ein Paar Minuten entfernt findet ihr das Mitsukoshi. Das ist eine Kette die euch in anderen Ecken immer mal wieder begegnen wird. Das besondere am Mitsukoshi in Nihombashi ist, dass es sich um das aller erste und damit älteste Kaufhaus Japans handelt. Das Gebäude ist durchaus beeindruckend und versprüht einen ganz besonderen Charme.

2 - Nihombashi Mitsukoshi Main Store

Von hier aus ist es zu Fuß auch nicht mehr so weit bis Akihabara. Wir nutzen das auch direkt für einen Abstecher in das Nerdparadies. Akiba, so die Kurzform, bekommt aber noch seinen eigenen Abschnitt.

Auf dem Rückweg, wieder zu Fuß, hielten wir uns lose an den Verlauf der Bahnstrecke von Akihabara zum Tokio Hauptbahnhof. Der Spaziergang lohnt sich, weil er euch durch einige sehr schöne Straßen und Gassen führt. Vor allem im Dunkeln gibt es hier einiges zu sehen inklusive einer belebten Vergnügungsmeile beim Bahnhof Kanda.

2 - Nihombashi Nachtleben

Essen und Trinken könnt ihr östlich des Bahnhof ebenfalls sehr gut. Hier reihen sich sehr viele kleine Lokale und Restaurant aneinander. Hier ist am Abend auch immer etwas los, selbst unter der Woche. Besonders spannend ist es aber am Wochenende. Denn auch wenn die Japaner nach der Arbeit gern noch einen Trinken gehen, so geht es am Wochenende noch ein wenig mehr ab. Das Ganze aber auch stets friedlich.

3 - Nihombashi EInkaufszentren

In dieser Ecke liegt unter anderem auch das Pokémon Café im Kaufhaus Takashimaya, welches riesig ist. Wobei um genau zu sein sehr viele Gebäude in Tokio riesig sind. Ihr solltet aber für das Café aber lange vorher einen Termin buchen. Es lohnt sich aber auch so dort vorbei zu schauen. Denn dort findet ihr auch das Pokémon Center. Hier gibt es alles was das Fanherz begehrt.

Kitte

Im Süden des Bahnhofs liegt in direkter Nachbarschaft zu diesem ein weiteres interessantes Einkaufszentrum. Das Kitte bietet einige kulinarisch interessante Möglichkeiten und darüber hinaus kleine Läden, die zum Stöbern einladen. Dabei liegen die Preise der Shops eher im gehobenen Bereich. Die Klamottenläden fanden wir eher weniger spannend, aber vielleicht ist für euch das Passende dabei. Interessanter waren die Läden, die mit schönen Geschenkideen und Accessoires gefüllt waren.

Im Kitte waren wir auch das einzige Mal Sushi essen. Denn während das japanische Gericht bei uns wahnsinnig beliebt ist, spielt es für die Japaner keine so große Rolle. Ihr findet natürlich immer wieder Sushiläden, aber diese sind einfach nicht die Nummer 1 der Locals. Das Nemuro Hanamaru wollten wir aufgrund der guten Lage für uns und der Empfehlung aus dem Reiseführer unbedingt mitnehmen. Wir waren zur Mittagszeit dort und mussten am Ende ganze eineinhalb Stunden auf einen Platz warten.

Das war abgesehen vom stärker werdenden Hunger nicht so schlimm. Denn ihr zieht eine Nummer und könnt dann Online jederzeit nachschauen wie viele Leute noch vor euch dran sind. So nutzten wir die Wartezeit durch das Kitte zu bummeln und noch ein Paar Dinge zu shoppen. Das Warten lohnte sich aber.

Es handelt sich beim Nemuro Hanamaru nicht um ein hochpreisiges Sushi Restaurant, sondern eher um die Mittelklasse. Das Sushi fährt auf dem eigentlich Klischee behafteten Band vor euch vorbei. Die Teller sind farbig markiert und zeigen euch so an was das Teil eurer Begierde kostet. Die Teller sammelt ihr und bezahlt dann am Ende euren Stapel. Das Ganze kostete uns am Ende vergleichbar viel wie in Deutschland. War aber deutlich besser, selbst im direkten Vergleich mit den ordentlichen Sushi Läden hier bei uns in Lübeck.

Ihr müsst aber auch gar nicht auf euer Glück hoffen und bangen, dass euch wer euer Lieblingssushi vor der Nase weg schnappt. Ihr bekommt Zettel und Stift und könnt aus einer Liste mit mehr als 100 verschiedenen Möglichkeiten jederzeit individuell bestellen. Das kostet auch nichts extra. Das Highlight war der minimal angegrillte Lachs als Nigiri, der ganz frisch auf Bestellung kam. Das Warten hatte sich also mehr als gelohnt.

Hier findet ihr die Webseite des Einkaufszentrums: Kitte – englische Seite

Nihonbashi Tamai

Eines der absoluten kulinarischen Highlights unserer Reise nach Tokio war aber der Besuch des Nihonbashi Tamai Aal Restaurants. Auch dieser Tipp stammt aus dem Reiseführer. Vorneweg, unsere Erfahrungen mit Aal in Deutschland sind eher zäh und sehr fett. Das kennen die Meisten von euch sicher ähnlich.

Dementsprechend war das Aal Restaurant vorab eher ein kleiner Gag. Wobei die Boxen die ihr bestellen könnt schon sehr lecker aussahen. Als wir dann beim Pokémon Center Besuch am Nihonbashi Tamai vorbeischlenderten beeindruckte uns das alte kleine Gebäude zwischen den großen Towern und Centern sofort. Allerdings blieben wir an diesem Abend noch draußen.

3 - Tokio Nihombashi Tamai Aal Restaurant

Als es dann so weit war wurden wir aber nicht enttäuscht. Das Restaurant war von außen bereits vielversprechend. Das Innere knüpft direkt an und versprüht eine wunderbare Atmosphäre.

8 - Tokio Nihombashi Tamai Aal Box

Ihr wählt eine Box aus unterschiedlichen Größen. Dazu habt ihr die Wahl ob ihr euren Aal lieber gekocht, gegrillt oder gemischt möchtet. Auf dem Foto oben seht ihr die mittlere Box gemischt. Der Aal wird mit einer Teriyaki Sauce Mariniert und dann entsprechend eurer Wahl zubereitet. Der Fisch  liegt in der Box auf Reis. Dazu gibt es eine kräftige Miso Suppe und diverse Beilagen.

Wir hatten ja bis zum Schluss Sorge den typischen fetten deutschen Aal aufgetischt zu bekommen. Diese Sorge war aber mehr als unbegründet. Der Fisch war super zart und vor allem wahnsinnig lecker. Dabei handelte es sich um das teuerste Einzelgericht, was wir in Tokio gegessen haben. Kosten umgerechnet knapp 23€ für das komplette Menü mit Suppe und dem üblichen gratis Tee.

Hier findet ihr die Webseite des Aalrestaurants: Nihonbashi Tamai

Tokyo Post

Passenderweise befand sich direkt beim Kitte Einkaufszentrum auch die Hauptpost. Uns verschlug es dort hin, weil wir Postkarten nach Deutschland schicken wollten. Das erschien uns anfangs als eine der größeren Herausforderungen, was am Ende aber ganz leicht.

Einfach eine Nummer ziehen und dann zeigten wir den Mitarbeitern die Postkarten und alles war klar. Der Versand kostete übrigens nicht Mal einen Euro pro Karte und kam dann auch erstaunlich schnell an.

Eine größere Herausforderung war unser zweites Anliegen. Es wurde irgendwann klar, dass wir so viel geshoppt haben, dass unsere Koffer nicht reichen werden. Deshalb war die Idee ein Paket nach Deutschland zu schicken. Das lag aber weniger an Japan. Das Besorgen des passenden Kartons war einfach. Das Problem hingegen war der Vorgang rund um den Zoll. Wir hätten jedes einzelne Teil für das Paket mit Gewicht und Wert aufschreiben müssen. Der Plan war hauptsächlich dreckige Klamotten zu verschicken um sicheren Platz für die Neuanschaffungen zu organisieren. Wir hätten also je nach Gewicht, am Ende knappe 100€ bezahlt und jedem Paar getragene Socken einen Wert und ein Gewicht zuweisen müssen.

Hier findet ihr die sehr gute Anleitung von Wanderweib zum Versenden von Paketen nach Deutschland: Paket von Japan nach Deutschland – Wanderweib

Wir haben uns stattdessen dann für den Kauf eines dritten Koffers entschieden, weil wir beide jeweils zwei Gepäckstücke für den Flug frei hatten. Der Koffer war zwar geringfügig teurer als das Paket, ist dafür aber ja jetzt dauerhaft nutzbar.

Museum of Modern Art (MOMAT)

Tokyo Museum of Modern Art MOMA

Nördlich des Kaiserpalasts bzw. der Gärten liegt das Museum of Modern Art oder kurz MOMAT genannt. Wir nutzten einen freien Abend für den Besuch und bekamen so die Tickts 50% günstiger. Wobei selbst der reguläre Eintritt mit 7€ absolut vertretbar ist. Das Museum bietet im wesentlichen das was der Name verspricht. Als Kunstfan könnt ihr hier sicherlich einiges mitnehmen. Sonst lohnt sich der Besuch aber auch, wenn ihr wie wir einen freien Slot dafür übrig habt und Kunst gegenüber nicht komplett abgeneigt seid.

Hier findet ihr die Webseite des MOMAT: The National Museum of Modern Art

Tokyo Station

Je nachdem wo ihr euer Quartier in Tokio bezieht werdet ihr wahrscheinlich weniger mit dem Hauptbahnhof zu tun haben als wir. Da sich unser Hotel direkt dort befand verbrachten wir hier reichlich Zeit. Bevor ihr die Nase, mit dem Gedanken an einen der bekannten und gefürchteten deutschen Großstadtbahnhöfe, rümpft lest hier erst Mal weiter.

Auch wenn sich die nackten Zahlen mit „nur“ 17 Gleisen nicht so riesig lesen, bekommt ihr hier eine ganze Stadt für sich. Ein großer Teil des Geländes liegt unterirdisch und beherbergt gleich mehrere Einkaufscenter.

Der komplette Bahnhof ist sauber und selbst die hintersten Ecken fühlen sich sicher an. Kein Vergleich zu einem Hamburger oder Frankfurter Hauptbahnhof. Hier haben wir gerne Zeit verbracht. Aufgrund der Nähe und der günstigen Preise haben wir hier etliche Male gut gegessen. Ihr findet in Tokyo Station eigentlich jede Art von gängigem japanischen Essen. Eins der Highlights ist die Ramen Street, ein unterirdischer Gang in dem sich zahlreiche Ramen Restaurant aneinander reihen.

Da der Bahnhof natürlich auch von zahlreichen internationalen Gästen genutzt wird verfügt fast jedes Restaurant hier über eine englische Speisekarte. Ansonsten hilft das Handy mit Google Übersetzer.

3 - Tokio Hauptbahnhof

Ihr könnt euch aber auch in den üblichen kleinen Convenience Stores mit Proviant und Getränken für den Tag ausstatten. Diese gibt es an jeder Ecke. Allerdings müsst ihr euch klar sein, dass die Auswahl wenig mit deutschem Frühstück zu tun hat. Zwar war das Essen in Tokio insgesamt wahnsinnig lecker, aber das Frühstück auf Achse war irgendwann ein echter Kampf. Denn wenn ihr nicht auf die typischen Bentoboxen als klassisches japanisches Frühstück zurückgreifen wollt bleiben euch nur die üblichen wenigen Sorten Weißbrot Toast mit Belag. Alternativ gibt es auch Croissants und ähnliches, aber halt nicht frisch, sondern einzeln in Plastik verpackt.

Da Japaner keine Gelegenheit auslassen kleine Präsente als Gastgeschenk mitzubringen findet ihr im Erdgeschoss wahnsinnig viele kleine Shops die sich genau darauf spezialisiert haben. Das sind ganz oft irgendwelche Sachen zu essen. Hier ist aber durchaus Vorsicht geboten. Zwar sehen kleine Küchlein und Backwaren sehr lecker aus, diese gehören allerdings nicht zu den Stärken der Japaner. Trotzdem könnt ihr auch hier leckere Dinge finden.

Nicht direkt im Bahnhof selbst, sondern in unserem Tower der auch unser Hotel beherbergte fanden wir eher durch Zufall einen weiteren Convenience Store. Es war bereits sehr spät und wir freuten uns, dass der kleine Laden noch offen war. Beim reingehen waren wir etwas verwundert, dass der Eingang eine Schranke hatte und uns nur auf Knopfdruck rein ließ. Das Aussuchen der Waren war so weit noch normal. Der Gang zur Kasse zeigte aber dann, dass es keine klassische besetzte Kasse gab, sondern nur Self Checkout. Das wäre aber auch nicht so besonders, da es da bei uns ja auch gibt. Spannend wurde es, weil die Kasse beim Abstellen unserer Einkäufe von ganz alleine wusste was wir da haben. Ganz ohne Scannen. Wir sind also in einem dieser futuristischen Läden ohne Personal gelandet. Das war technisch schon sehr beeindruckend.

Tonkatsu – das japanische Schnitzel

Eins unserer kulinarischen Highlights im Bahnhof war der Tonkatsu Laden namens Tonkatsu Suzuki im Erdgeschoss. Dieser liegt im Nordteil wo ihr eine Vielzahl leckerer Essensgelegenheiten findet. Tonkatsu ist im Prinzip die japanische Version des deutschen Schnitzels. Neben paniertem Schweinefleisch wird aber auch so einiges mehr paniert. Zum Beispiel Truudys Garnelen. Hier muss ich sagen, dass die Japaner wissen wie man ein gutes Schnitzel zubereitet. Dazu gab es wie immer Suppe, Reis und mehr als Beilage. Plus das übliche gratis Wasser für nicht Mal 12€. Und das war das Premium Schnitzel. Das normale bekommt ihr im gleichen Menü für weniger als 10€.

10 - Tokio Station Tonkatsu Suzuki

Hier findet ihr alle Infos zum Tonkatsu Laden auf japanisch: Tonkatsu Suzuki

Character Ally

Die Character Ally im Untergeschoss des Hauptbahnhofs ist eins der japanischeren Erlebnisse, die ihr hier bekommt. Es handelt sich um einen Bereich in dem sich viele kleine Läden tummeln. Deren Fokus liegt auf Merchandise zu diversen Popkulturellen Figuren. Dazu gehören zum Beispiel Läden rund um die beliebten Sanrio Charaktere, wobei teilweise ein einzelner Laden einem einzigen Charakter gewidmet ist. Ebenfalls dabei ist Studio Ghibli und diverse andere Anime Franchises. Als Fan ein Muss, aber auch sonst absolut einen Blick wert.

Daimaru

Das Daimaru ist ein weiteres gigantisches 13 stöckiges Einkaufszentrum, das im Gran Tokyo North Tower liegt und direkt an den Bahnhof angeschlossen ist. Das Preisniveau ist eher gehoben, im Prinzip gibt es hier aber wirklich alles zu kaufen. Hier haben wir zum Beispiel dann auch unseren dritten Koffer erworben. Die Preise gingen im Vergleich zu dem was in Deutschland fällig wird völlig in Ordnung.

Alle Infos zu Tokyo Station findet ihr hier auf Englisch: Tokyo Station Infos

Ginza & Tsukiji

Ginza, im Herzen Tokios, ist ein luxuriöses und glamouröses Viertel mit exklusiven Einkaufsmöglichkeiten, erstklassigen Restaurants und lebendigem Nachtleben. Berühmt ist es für seine Eleganz und hohe Modedichte.

3 - Ginza dunkle Gasse

Ginza allgemein

Wir gingen von unserem Hotel am Bahnhof aus knapp 20 Minuten zu Fuß bis Ginza. Die Ginza Station ist eine der Größeren und aus jeder Ecke Tokios gut erreichbar.

14 - Ginza bei Nacht

Wie eingangs erwähnt ist Ginza das Glamourviertel schlechthin. Wir hatten dort ziemliche New York bzw. Manhattan Vibes. Hier kommt richtig internationales Großstadtfeeling auf. Ein Großteil der modernen Tower ist entsprechend auf Konsum ausgelegt und das in der Regel möglichst luxuriös. Hier findet ihr gleich mehrere Dior Stores innerhalb weniger Hundert Meter. Plus Dior Abteilungen in den zahllosen Einkaufszentren. Das ist eigentlich nicht unsere Welt, aber trotzdem den Besuch wert.

Darüber hinaus bietet Ginza aber noch mehr. Neben den offensichtlichen Möglichkeiten an jeder Ecke gut essen zu gehen und ein angeblich sehr gutes Nachtleben, in das wir selbst nicht eingetaucht sind, sind es die kleinen Versteckten Dinge.

Okuno Building

Am Besten beschreibt wohl das Okuno Building genau dieses versteckte Ginza. Schon von außen scheint das im Norden des Viertels gelegene Gebäude hier überhaupt nicht her zu passen.

Wenn ihr ohne zu wissen was sich dahinter verbirgt hier landet ist es auch kaum erkennbar warum es sich hier um ein echtes Highlight handelt. Es gibt zwar vereinzelt Hinweise, aber am Ende wissen nur Informierte, dass sich im Inneren eine Vielzahl oft minikleiner Shops und Ateliers befinden.

3 - Ginza Okuno Building aussen